Die Industrialisierung des Dambergs ist geplant!

15 Windkraftanlagen sollen das Naherholungsgebiet Damberg - Braschenberg - Schwarzberg zerstören.

Umwelt entlasten durch Umwelt zerstören? - NEIN DANKE!

Foto Rieß: Das beliebte Naherholungsgebiet am Damberg
Foto Rieß: Das beliebte Naherholungsgebiet am Damberg
"Wie im Paradies ..." Rundumblick von der Dambergwarte
Aufnahme: Wieser
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Machen auch Sie mit und unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift! Diese werden am 5. Mai 2013 den Bürgermeistern von Garsten und St. Ulrich vorgelegt.

 

• Ich bin gegen eine Windkraftanlage am Damberg: hier unterschreiben

   

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Die Freunde des Damberg verpflichten sich Ihre Daten nur für diesen einmaligen Zweck zu verwenden.

 

Geplant sind vorerst 15 Windräder im gigantischen Ausmaß von bis zu 197 Meter Gesamthöhe.

Im Vergleich dazu: 

  • Dambergwarte: 30 Meter
  • Windräder Laussa: ca. 71,5 Meter
  • Stephansdom: 137 Meter
  • geplante Windräder am Damberg: 156 – 197 Meter
  • alleine die Rotorblätter sind 54,6 Meter lang.

 

Dies in unserem Naherholungsgebiet, wobei stets davon gesprochen wird, dass Windanlagen in Wäldern keine Unterstützung finden dürfen.

Großflächige Rodungen, Straßenbauten und Fundamentbefestigungen stehen bevor.

 

Die IG „Freunde des Dambergs und Schwarzbergs“ ist grundsätzlich für erneuerbare Energie, spricht sich jedoch eindeutig gegen Windräder am Damberg-Braschenberg-Schwarzberg aus.

 

Begründung:

 

  • Bereits 2005 wurde einer Windkraftanlage (WKA) am Braschenberg seitens der Oö Landesregierung die Genehmigung versagt, weil die fachliche Vorprüfung seitens des Natur- und Landschaftsschutzes die ökologische Beeinträchtigung der dort vorhandenen wertvollen Rückzugsgebiete als massiv einstufte. Diese ablehnende Stellungnahme aus naturschutzfachlicher Sicht bleibt vollinhaltlich aufrecht, denn an der Gesetzeslage hat sich bis heute nichts geändert.

 

  • Der lärmfreie Naherholungsbereich für ca. 50.000 Menschen geht verloren (Lärmemission bis 106,5 dBA). Außerdem kommt es durch die WK-Anlagen und den Straßenbau zur Zerstörung der Wanderwege, durch die Gefahr des Eiswurfes müssen die Gebiete rund um die Windräder großräumig abgesperrt werden. 

 

  • Die Straßen müssen für Schwertransporte (z.B. 800-t-Kran) ausgebaut oder neu errichtet werden, das bedeutet Aufschüttungen von ca. einem dreiviertel Meter. Das Verkehrsaufkommen durch LKW und Mannschaftstransporte in der Bauphase ist enorm (mindestens 15.000 LKW-Fuhren).

 

  • Massive Eingriffe in die Natur erfordert die Anbindung an das öffentliche Stromnetz. Entweder erfolgt der Anschluss mittels Freileitungen mit ca. 60 Meter hohen Masten oder unterirdisch. Dies benötigt einen bewuchsfreien 25 Meter breiten Korridor, wiederum mit Zufahrtsstraßen zur Wartung, der den Wald zerschneidet wie eine Autobahn.

 

  • Gefährdung der Gesundheit durch Lärm (106,5 dBA), tieffrequente Schallemissionen und Schattenwurf  auf eine Entfernung von mehreren Kilometern.

 

  • Tieffrequenter Schall ist gesundheitsgefährdend - er bewirkt Schlaf- und Konzentrationsstörungen, psychische Anspannungen, Ansteigen des Blutdrucks und Steigerung des Herzinfarktrisikos um bis zu 30 Prozent. Empfindliche Personen können verstärkt unter Ohrendruck, Morgenmüdigkeit und Verschlechterung des Sprachverständnisses leiden sowie unter Angst, Schwindelanfälle, und Erschöpfung. Zu den Risikogruppen zählen besonders Kinder und Jugendliche, bereits vorbelastete Personen sowie Schwangere.

 

  • Durch den Schattenwurf und die Lärmbelästigung (besonders stark bei Südwind) verlieren die Grundstücke an Wert.

 

  • Gefährdung des Trinkwassers: Wenn Hänge angeschnitten werden, kann es leicht sein, dass das Wasser vergeht und Brunnen austrocknen. Schon alleine die Schwingungen der Tiefenbohrungen stellen für den sensiblen Flyschuntergrund eine massive Belastung dar und könnten eine veränderte Grundwasserführung zur Folge haben. Nicht weniger bedrohlich ist der Bruch von Windrädern, wodurch eine große Menge an Hydraulik- und Schmierölen freigesetzt wird, die ebenso ins Grundwasser gelangen kann.

 

  • Gefährdung des Lebensraumes bedrohter Tierarten wie Schwarzstorch, Fledermäuse, Wespenbussard, Eulen, Kauze und Kolkraben. Auch streng geschützte Pflanzenarten, wie mehrere Orchideengewächse, würden ihren Lebensraum verlieren.

 

  • Das Landschaftsbild wird durch bis 197 Meter hohe Industrieanlagen mit drehenden Rotoren negativ geprägt. Belästigung durch nächtlich blinkendes rotes Warnlicht zur Flugsicherung. Der Erholungswert der Landschaft geht dadurch verloren.

 

  • Der Landschaftsverbrauch wäre außerordentlich hoch: Der markante Höhenrücken des Steyrer Hausberges ist ein besonders sensibler Standort, weil er von allen Richtungen aus dem Voralpenraum, Zentralraum und dem Mühlviertel einsehbar ist.

 

  • Die Auswirkungen auf den Fremdenverkehr wären enorm. Das Ort- und Landschaftsbild wären gefährdet. Dies wäre der Steyrer Bewerbung um den Status als UNESCO-Kulturerbe wenig förderlich. Auch alle Bemühungen, die Region als Nationalparkregion im Bewusstsein der Gäste zu verankern, wären schlagartig zunichte gemacht. Das „Tor zur Nationalpark-Kalkalpen-Region“ würde zum „Tor in die Windparkregion“.

 

  • Brände infolge von Blitzschlag oder technischem Gebrechen sind nicht löschbar. Vor allem bei Trockenheit besteht die enorme Gefahr von Waldbränden.

 

  • Rentabilität nur durch öffentliche Förderung gegeben. Strom aus Windkraft ohne Speichermöglichkeit ist ökonomisch nicht sinnvoll. Speichermöglichkeiten fehlen und sind nicht vorgesehen.

 

 

 

   

Bild Mitteregger: Steyr am Windpark wäre das zukünftige Motto
Bild Mitteregger: Steyr am Windpark wäre das zukünftige Motto

 

Ohne Flächenumwidmung durch unsere Bürgermeister kann ein Windpark am Damberg nicht realisiert werden.

 

Geldzuwendungen (Standortgebühren) von Windparkbetreibern dürfen die Entscheidung unserer Politiker nicht beeinflussen.

 

Eine ablehnende Haltung der Bevölkerung darf nicht ignoriert werden.

 

 

Wir können uns wehren!

 

Erzählen Sie Ihren Freunden, Nachbarn und Bekannten von dem geplanten Projekt und laden Sie sie zur Unterstützung ein.

 

• Ich bin gegen eine Windkraftanlage am Damberg: hier unterschreiben

 

   

 

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Unterschriften sammeln - hier finden Sie die Unterschriftenliste zum Download
Und so gehts: Einfach drucken, Unterschriften sammeln und bis 5. Mai 2013 bei uns abgeben. Unsere Zustelladresse: Freunde des Dambergs und Schwarzbergs, Preuenhueberstraße 5, 4400 Steyr
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Download Informationsbroschüre St. Ulrich
Wir sind gegen Industrie in unserem Naherholungsgebiet!
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Sie wollen nicht nur mit Ihrer Unterschrift die Aktion unterstützen, sondern mehr tun?

 

Dann werden Sie Förderer und leisten Sie einen freiwilligen finanziellen Beitrag für die Aufklärungsarbeit - mit 20 Euro sind Sie dabei! 

 

Kontoinhaber: Freunde des Dambergs und Schwarzbergs

Kontonummer: 10001197077 bei der Bank Austria Steyr

IBAN: AT501 2000 1000 1197 077

BIC: BKAUATWWXXX

 

Anmerkung: Sollte die Interessensgemeinschaft eines Tages nicht mehr notwendig sein und nach ihrer Auflösung Geld übrig bleiben, dann wird das Restgeld an soziale Einrichtungen weitergegeben.

 

 

Sie wollen aktiv mitarbeiten und Ihre Expertise und Ihr Engagement einbringen?

 

Sie sind herzlich willkommen! Setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Am besten über diese Email-Adresse: dambergfreunde[at]gmx.at

 

 

Wir sind auch auf facebook - join us now!

 

„Diejenigen, welche die Schönheit der Alpen verteidigen, stehen auf der progressiven Seite. Denn sie veranlassen die Gesellschaft dazu, einen technischen und zivilisatorischen Fortschritt voranzutreiben, der auch für unsere Urenkel noch funktioniert. Von dem was die heutigen Modernisten vertreten, weiß man heute schon, dass das für die Zukunft unserer Urenkel vollkommen unbrauchbar ist, weil es nur um kurzfristige Sofortgewinne und Eintagsfliegen geht…  die Zukunft gehört den Langfristigen und nicht den Kurzfristigen.“

 

(Ernst Ulrich von Weizsäcker bei seinem  Vortrag anlässlich der Hauptversammlung des Österreichischen Alpenvereins,

15. 10. 2011)

 

 

Zentrales Thema bei der Energiewende ist "nicht der weitere Ausbau der Erneuerbaren, sondern vor allem eine tiefgreifende Änderung unseres Konsumverhaltens und ein Ende der Energieverschwendung. Um eine naturverträgliche Energiewende herbeizufürhen, muss der Energiebedarf halbiert werden. Gelingt die Energiewende bezüglich des Energiekonsums nicht, wird auch der vollständige Raubbau an unseren letzten Naturjuwelen unsere Energieversorgung nicht sichern."

 

(facten.lage 2/2012, UWD)

 

 

„Eine brutalere Zerstörung der Landschaft, als sie mit Windrädern zu spicken und zu verriegeln, hat zuvor keine Phase der Industrialisierung verursacht … Eine schonungslosere Ausbeute lässt sich kaum denken, sie vernichtet nicht nur Lebens-, sondern auch tief reichende Erinnerungsräume.“

 

So formulierte es Botho Strauß, der deutsche Dichter und Dramatiker  – und er weiß, wovon er spricht; schreitet doch in Deutschland die ästhetische Landschaftszerstörung in einem unvorstellbaren Ausmaß voran, die auf eine Entwertung der alltäglichen Lebenswelt der großen Mehrzahl der Bevölkerung hinausläuft. In Dohmen/Hornig (2004): Die große Luftnummer. In: Der Spiegel, Nr. 14 vom 29.03.2004, S. 80 - 97

 

 

Die politische Absicht, regenerative Energien stärker zu fördern, führt dazu, dass "die Grundsatznorm des Naturschutzes, nämlich Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie den Erholungswert der Landschaft als Lebensgrundlage des Menschen und in Verantwortung für die künftigen Generationen zu sichern, bedingungslos geopfert werden."

 

Nohl, Werner (2010): Ist das Landschaftsbild messbar und bewertbar? - Bestandsaufnahme und Ausblick