Archiv: Wissenswertes zur Energiewende und zur Situation in Europa, in Österreich und OÖ

Sollen wir jetzt Kohlekraftwerke fördern?
OÖ Nachrichten, 02.03.2013
Energie sparen ist am umweltfreundlichsten und am sinnvollsten! Denn die viel gepriesene Windstrom-Erzeugung ist vor allem eines: ineffizient!
2013-03-02-OOeN-Foerderung-KohlKW.pdf
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Schneegarantie durch 19.000 Kanonen
Der Standard, 28.02.2013
2007 verrichteten auf Europas Skipisten 3100 Schneekanonen ihren Dienst. Heute steht diese Anzahl in drei heimischen Skigebieten. Der Energie- und Wasserverbrauch ist massiv gestiegen. 19.000 Kanonen sind im Einsatz.
2013-02-02-dSt-Schneegarantie-19000-Kano
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EU: Stopp für Ökostrom-Subvention
Europas Umstieg auf erneuerbare Energiequellen schafft mehr Probleme, als er löst. Die EU fordert ein Ende nationaler Förderungen für grünen Strom.
Die Presse, 03.02.2013
2013-02-03-dP-Stopp-Oekostrom-Subvention
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Verbund-Chef: "Ökostrom-Boom wird unsozial"

Kurier, 01.02.2013

Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber sprach mit dem KURIER über die Gefahr eines ungebremsten Förder-Wachstums. Er verweist auch auf die fehlende Leitungsanbindungen.

 

 

"Bürger bremsen Windkraft-Ausbau" und "Lehrerin klagt gegen Windpark vor dem OGH"
Kurier, 28.01.2013
2013-01-28-Kur-WK-in-NOe-Gesundh.pdf
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Energie: Deutschland bremst Ökostrom aus
Der deutsche Umweltminister friert die Ökostromumlage ein. Auch in Österreich muss das Fördermodell komplett überarbeitet weren, so die E-Control. Aber erst nach den Wahlen.
Die Presse online, 28.01.2013
2013-01-28-dP-Oekostrom-vor-aus.pdf
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Nach der Finanzkrise kommt die Energiekrise
Der Bau neuer Kraftwerke in Europa rechnet sich nicht mehr. Schuld sei die "Überförderung" des Ökostroms, warnt Leo Windtner, Chef der Energie AG Oberösterreich. Der Blackout sei näher, als man denkt.
Die Presse, 26.01.2013
2013-01-26-dP-Windtner-Energiekrise.pdf
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Stören Windparks die Wettervorhersage?
Das sagt zumindest der britische Wetterdienst und erhebt Einwände gegen den Bau von Windparks in der Nähe einer seiner Radar-Wetterstationen in Wales
News-URL: http://www.heise.de/tp/blogs/2/153608, 24.01.2013
2013-01-21-heise-Wettervorhersage.pdf
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Reich werden die anderen
Zwei Milliarden Euro zahlen die Deutschen pro Jahr für die Windkraft. Bei wem landet das Geld?
Zeit online, 13.12.2012
2012-12-13-dZ-Windenergie-Kosten.pdf
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Windkraftausbau spaltet das Land
580 neue Windkraftanlagen will NÖ bis 2030 bauen. In der Bevölkerung regt sich Widerstand. Unterdessen teilen Altbekannte das lukrative Geschäft untereinander auf.
Die Presse, 12.01.2013
2013-01-12-dP-WK-spaltet-das-Land.pdf
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Schneekanonen sind "Stromfresser"
Überall in den Skigebieten sorgen Schneekanonen für gute Pisten. Dafür sind aber auch die Kosten und der Energieaufwand enorm: Alle Schneekanonen zusammen verbrauchen in 24 Stunden so viel Strom wie ganz Klagenfurt.
ORF Kärnten, 23.12.2013
2012-12-23-orf-ktn-schneekanonen-stromfr
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Gegenwind für Europas Windräder

 

Großbritanniens Windkraftgegner gehen auf die Barrikaden. Die Mühlen seien hässlich, unrentabel, nicht so umweltfreundlich wie gedacht. Auf dem Gipfel des Booms wird der Ruf nach einer Notbremse in Europa lauter.

Die Presse, 11.11.2012

 

 

Auf sanftem Wachstumspfad
Der Physiker Ernst Ulrich von Weizsäcker will Energie schrittweise verteuern, damit der Wohlstand wächst.
Salzburger Nachrichten, 02.11.2012
2012-11-02-SN-Weizsaecker-Wachstumspfade
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Windkraft: Das schmutzige Geheimnis der Energiewende
Langsam kommt es ans Licht: Die Energiewende stockt nicht nur, sondern offenbart gleichzeitig ein gut gehütetes Geheimnis Sie ist eines der größten Umverteilungsprogramme von unten nach oben seit Langem.
Financial Times Deutschland, 15.08.2012
2012-08-15-ftd_WK-schmutzige-geheimnis.p
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Anmerkung: Korrektur aus einem Leserbrief mit anschl. Stellungnahme des Autors: Bei den 200.000 Euro ist bedauerlicherweise eine Null reingerutscht - das wurde inzwischen im Artikel korrigiert. Das ist ärgerlich und tut mir sehr Leid.

Die Pachtpreise für Windräder* sind aus mehreren Quellen (und aus erster Hand) bestätigt worden. Ich habe sie sogar dem Bundesverband WindEnergie vorgelegt. Die Zaheln wurde nicht dementiert. Offiziell bekam ich dazu folgende Stellungnahme vom Präsidenten Hermann Albers:

"Die Höhe der Pachten bei Windenergieprojekten in Deutschland kann sehr unterschiedlich sein. Im Wettbewerb um Standorte werden manchmal auch Pachten vereinbart, die die Wirtschaftlichkeit von Windenergieprojekten gefährden können. Da jedoch aus unserer Sicht für ein faires Verhältnis zwischen Anlegerrendite und Pacht gesorgt werden sollte, kritisieren wir solche Pachtforderungen. Nicht selten haben auch staatliche Bodenverwaltungsunternehmen wie etwa die BVVG sich an die Spitze bei Pachtforderungen gestellt. Insofern stehen nicht zuletzt staatliche Forderungen einer Kostendegression im Bereich die Windenergie an Land im Wege.“
Wir sind Ökonomen und erwarten Rendite
Andreas Dangl baute in Österreich das erste Windrad. Mittlerweile ist er der größte privat Windparkbetreiber des Landes. Mit Alternativenergien will er die Welt verbessern und gleichzeitig Geld verdienen.
Die Presse, 08.08.2012
2012-08-08-dP-Rendite-WPA.pdf
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Die Feldvögel verschwinden
Feldspatz, Kiebitz und Rebhuhn verstummen: Auf europäischen Feldern leben nur noch halb so viele Vögel wie vor 30 Jahren. Schuld ist laut Bundesamt für Naturschutz die Ausweitung landwirtschaftlicher Flächen - gefördert durch die Europäische Union.
Frankfurter Allgemeine Online, 24.07.2012
vogel-population-halbiert.pdf
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Windkraft: Die Guillotinen der Lüfte entschärfen!
Betreiber von Windparks rufen Forscher zur Hilfe, um das Gemetzel, das die Rotorblätter unter Vögeln - auch großen Raubvögeln wie Adlern und Geiern - und Fledermäusen anrichten, zu mildern.
Die Presse, 03.07.2012
2012-07-03_Presse-Guillotinen-der-Luefte
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Martin Rasper: "Macht euch locker!"
Auf Naturschützer verbal einzuprügeln, ist zur Zeit voll in Mode - Öko-Bashing schimpft sich das auf Neudeutsch. Unser Autor schlägt zurück und entlarvt Halbwahrheiten dahinter.
Natur 06-12, S. 24 - 25
Natur-MartinRasper_gegen-Oeko-Bashing.pd
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Studie überrascht: Wetterextreme im Alpenraum haben abgenommen
Selbst für die Klimatologen der ZAMG kommen die Ergebnisse einer Langzeitstudie eher überraschend: Demnach sind die Temperaturschwankungen im Alpenraum in den letzten Jahrzehnten geringer geworden.
Tiroler Tageszeitung online, 22.05.2012
2012-05-22_Boehm_Wetterextreme-nehmen-ab
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Austritt im Zorn
Ein Mitbegründer des BUND wirft diesem Käuflichkeit vor
Die Zeit, 16.05.2012
2012-05-16_zeit_Guttenberg_NGOs.pdf
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Wind-Masterplan wurde manipuliert

In Schenkenfelden spitzt sich die Lage vor der Volksbefragung zu. Die Befürworter greifen das Land an.

Bezirksrundschau Ottensheim, 2012

 

 

Wilhelm Breuer: Wald unter Strom. Müssen wir uns mit Windenergieanlagen im Wald abfinden?
Der Raum für Windenergieanlagen wird knapp. Nun rückt der Wald - Deutschlands grünes Drittel - ins Blickfeld der Windenergiewirtschaft. Darf der Wald als Anlagestandort noch abseits stehen?
Nationalpark 155-2012
NP155_Wald-unter-Strom.pdf
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Zeit, Strom zu sparen - im Land der Hämmer zukunftsreich
Hysterie und die Frage nach der Stromversorgung in Österreich ein Jahr nach Fukushima: Geben Sie doch ein Beispiel, Minister Berlakovich!
Die Presse, 10.03.2012
1202-03-10_Energie-sparen-in-A.pdf
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Hier irren die Klimapäpste
Sie können die Vergangenheit nicht erklären – und dramatisieren die Zukunft. Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning nehmen die Debatte um ihr Buch auf.
Zeit online, 01.03.2012
2012-03-01_zeit_Klima-Irrtum.pdf
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Das schmutzige Geheimnis sauberer Windräder

ARD 28. April 2011

 

Die Produktion vieler getriebeloser Windräder verursacht katastrophale Umweltzerstörungen in China. Denn für diese Windräder setzen die Hersteller ein wertvolles Metall ein: Neodym, eine sogenannte "seltene Erde". Neodym-Windräder verzichten meist auf ein Getriebe. Dafür brauchen sie effizientere Generatoren, die sich besonders gut aus diesem Rohstoff herstellen lassen. Neodym wird nahezu ausschließlich in chinesischen Minen abgebaut. Bei der Trennung des Neodyms vom geförderten Gestein entstehen giftige Abfallprodukte, außerdem wird radioaktives Uran und Thorium beim Abbauprozess freigesetzt. Diese Stoffe gelangen zumindest teilweise ins Grundwasser, kontaminieren so Fauna und Flora erheblich und werden für den Menschen als gesundheitsschädlich eingestuft.

 

Im nordchinesischen Baotou beispielsweise ist die Umgebung rund um die Fabriken, die das Neodym vom Erz trennen, verseucht. Die Anwohner sind teilweise schwer krank, das Wasser ist nachhaltig kontaminiert. Studien berichten von einer deutlich erhöhten Krebsrate. Viele der Hersteller dieser Windkraftanlagen zeigten sich auf Anfrage ahnungslos in Bezug auf die massiven Umweltschäden. Einige kündigten eine Überprüfung der Produktionsbedingungen an.

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„Diejenigen, welche die Schönheit der Alpen verteidigen, stehen auf der progressiven Seite. Denn sie veranlassen die Gesellschaft dazu, einen technischen und zivilisatorischen Fortschritt voranzutreiben, der auch für unsere Urenkel noch funktioniert. Von dem was die heutigen Modernisten vertreten, weiß man heute schon, dass das für die Zukunft unserer Urenkel vollkommen unbrauchbar ist, weil es nur um kurzfristige Sofortgewinne und Eintagsfliegen geht…  die Zukunft gehört den Langfristigen und nicht den Kurzfristigen.“

 

(Ernst Ulrich von Weizsäcker bei seinem  Vortrag anlässlich der Hauptversammlung des Österreichischen Alpenvereins,

15. 10. 2011)

 

 

Zentrales Thema bei der Energiewende ist "nicht der weitere Ausbau der Erneuerbaren, sondern vor allem eine tiefgreifende Änderung unseres Konsumverhaltens und ein Ende der Energieverschwendung. Um eine naturverträgliche Energiewende herbeizufürhen, muss der Energiebedarf halbiert werden. Gelingt die Energiewende bezüglich des Energiekonsums nicht, wird auch der vollständige Raubbau an unseren letzten Naturjuwelen unsere Energieversorgung nicht sichern."

 

(facten.lage 2/2012, UWD)

 

 

„Eine brutalere Zerstörung der Landschaft, als sie mit Windrädern zu spicken und zu verriegeln, hat zuvor keine Phase der Industrialisierung verursacht … Eine schonungslosere Ausbeute lässt sich kaum denken, sie vernichtet nicht nur Lebens-, sondern auch tief reichende Erinnerungsräume.“

 

So formulierte es Botho Strauß, der deutsche Dichter und Dramatiker  – und er weiß, wovon er spricht; schreitet doch in Deutschland die ästhetische Landschaftszerstörung in einem unvorstellbaren Ausmaß voran, die auf eine Entwertung der alltäglichen Lebenswelt der großen Mehrzahl der Bevölkerung hinausläuft. In Dohmen/Hornig (2004): Die große Luftnummer. In: Der Spiegel, Nr. 14 vom 29.03.2004, S. 80 - 97

 

 

Die politische Absicht, regenerative Energien stärker zu fördern, führt dazu, dass "die Grundsatznorm des Naturschutzes, nämlich Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie den Erholungswert der Landschaft als Lebensgrundlage des Menschen und in Verantwortung für die künftigen Generationen zu sichern, bedingungslos geopfert werden."

 

Nohl, Werner (2010): Ist das Landschaftsbild messbar und bewertbar? - Bestandsaufnahme und Ausblick